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Am 3. November 1906
stellte der Arzt Alois Alzheimer auf einem Fachkongress eine seltsame
Krankheit vor. Sie war ihm bei einer Patientin aufgefallen, die man in die
'Städtische Anstalt für Irre und Epileptische' in Frankfurt am Main
eingeliefert hatte.
Damals beschrieb er die
Symptome so: "Bei der Frau machte sich eine rasch zunehmende
Gedächtnisschwäche bemerkbar, sie fand sich in ihrer Wohnung nicht mehr
zurecht, schleppte Gegenstände hin und her, versteckte sie. Zuweilen glaubte
sie, man wolle sie umbringen und sie begann laut zu schreien".
Diese 'eigenartige
Krankheit der Hirnrinde' war die bis heute so genannte Alzheimer Krankheit,
oder Alzheimer-Demenz.
In Deutschland leiden
daran zur Zeit etwa 800.000 Menschen, also einer von hundert Bundesbürgern.
Obwohl die Alzheimer Krankheit mittlerweile intensiv erforscht wird, sind
die Ursachen für ihr Entstehen immer noch nicht vollständig geklärt.
In letzter Zeit gewinnt in der
Öffentlichkeit - Gott sei Dank - das Thema Alzheimerkrankheit, die Betreuung
von an Demenz erkrankten Personen, immer mehr an Bedeutung.
Der NMD ist schon seit vielen Jahren aktiv in der
Betreuung dementiell erkrankter Menschen, sowohl stundenweise, wie auch
bundesweit rund um die Uhr.
Mit den Pflegekassen und der Stadt Frankfurt besteht
eine Kooperation, die es dem NMD ermöglicht, auch den Bereich "niedrigschwellige
Angebote" abzudecken. Gemeint ist hiermit ein zusätzliches Angebot
für Beschäftigung und Betreuung, das sich speziell an Demenzerkrankte
richtet und von der Pflegekasse bezahlt wird.
Für diesen Bereich werden bevorzugt ehrenamtliche
MitarbeiterInnen eingesetzt.
Demenz
Demenz ist eine Zeitbombe, die inmitten unserer
Gesellschaft tickt. Die Menschenn werden immer älter, und das führt dazu,
dass immer mehr Menschen betroffen sind - in Deutschland sind es schon meht
als eine Millionen.
Den unterschiedlichen Formen der Demenz stehen die
meisten Menschen oft hilflos gegenüber. Die Ursachen sind nach wie vor nicht
geklärt. Sicher ist nur, dass es noch keine Medikamente gibt, die Demenz
verhindern können. Es kann jeden treffen, den Hilfsarbeiter wie den
Professor.
Das hat weitreichende ökonomische und soziale
Folgen. Angehörige und Pflegekräfte müssen viel Zeit, Gedult und
Einfühlungsvermögen mitbringen, um den Herausforderungen gewachsen zu sein.
Insbesondere Angehörige sind oft allein gelassen
oder isolieren sich aus Scham, da in der Gesellschaft ein äußerst
lückenhaftes und zum großen Teil negatives Bild von der Demenz vorherrscht.
Für diesen Bereich werden
bevorzugt ehrenamtliche MitarbeiterInnen eingesetzt.
Wir
bieten:
-
Eine Alternative zum Alten-
oder Pflegeheim durch häusliche Betreuung und Pflege bei
Demenzerkrankungen / Alzheimer
-
Pflege und Betreuung nach
einem Krankenhausaufenthalt
-
Überbrückung von
Wartezeiten zwischen Krankenhausaufenthalt und Pflegeheim
bzw. Kuraufenthalt
-
Entlastung und Vertretung
pflegender Angehöriger. Reisebegleitung u. v. a.
Wir leisten:
Die Betreuung und
hauswirtschaftliche Versorgung von älteren an Alzheimer Erkrankter hilfebedürftigen Menschen in ihrer häuslichen Umgebung beinhaltet:
-
Hilfe bei der
Haushaltsführung - bis zur Übernahme aller Aufgaben z. B.
Wäschepflege, Einkäufe, Essenzubereitung usw.
-
Tätigkeiten der
Grundpflege, z. B. Körperpflege, Hilfe beim Aufstehen,
Ankleiden, Gehen, Begleitung zur Toilette usw.
-
weitere Beschäftigungen
z. B. Spaziergänge, Begleitung bei Arztbesuchen und
Behördengängen, Vorlesen usw.
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40 Jahre Vertrauen....
40 Jahre Familienhilfe und
Seniorenbetreuung vom Notmütterdienst Familien- und
Seniorenhilfe e. V. Frankfurt.
Seniorenbetreuung beinhaltet bei uns
auch Betreuung an Demenz / Alzheimer Erkrankter Menschen.
Seniorenbetreuung by Youtube |